Jocelyn B. SmithJocelyn B. Smith wurde 1960 in New York geboren.

Die Musik war immer ein intensiver Begleiter in ihrem Leben. Bereits mit 5 Jahren hat sie mit klassischen Klavierunterricht angefangen, den sie dann weitere 12 Jahre dizipliniert verfolgte. Mit dem Album „Here I AM" zeigt Jocelyn endlich auch diese Facette ihrer musikalischen Persönlichkeit. In der klassischen Klaviermusik liegen ihre „roots“. Die Stimme als weitere, musikalische Ausdrucksform entdeckte sie erst später, mit 11 Jahren.

Daß sie die Musik einmal zu ihrem Beruf machen würde, war ihr als Kind noch nicht bewußt. Sicher war nur, daß sie Menschen helfen wollte. Jocelyn B. Smith konnte sich allerdings nicht vorstellen, als Ärztin tätig zu sein. Daher fand sie ihren eigenen Weg, mit Hilfe der Musik.

„Each person in this world is given a talent; that fits his personality. My attraction was over music. It is like a tool for self-learning and self-improving.“

In ihren Texten wird deutlich, daß Jocelyn sich nicht mit oberflächlichen Antworten zufrieden gibt, sie schaut gerne tiefer und nennt das das „erweiterte Auge“. Bereits in ihrer Kindheit hat sie vieles hinterfragt, dies ist ein Teil ihrer Persönlichkeit. Das drückt sich auch in ihrer Musik aus. Jocelyn B. Smith hat sich keinem bestimmten Genre verschrieben und mit ganz unterschiedlichen Künstlern zusammengearbeit, von Musikern, wie dem ehemaligen Miles Davis' drummer Lenny White, Till Brönner oder Falco, bis hin zur Zusammenarbeit mit Komponisten wie Mikis Theodorakis oder Heiner Goebbels. Dessen Orchesterwerk „Surrogate Cities“, für den der Komponist Jocelyn B. Smith 1999 verpflichtete, zählt zu ihren größten Erfolgen und bestärkte sie nachhaltig darin, ihren eigenen musikalischen Weg, jenseit von Genregrenzen zu verfolgen.

„Heiner Goebbels war der erste, der die symphonische Orchesterstruktur mit digitalen Informationen, mit Loops, fusioniert hat. Als ich das gesehen habe, war ich voll davon überzeugt, daß ich Dinge fusionieren möchte.“

Bis heute hat Jocelyn B. Smith über ein Dutzend Alben veröffentlicht und viele Auszeichnungen erhalten, wie die goldene Schallplatte für den Titelsong des Disney Films „König der Löwen“ im Jahr 1995 oder dem Jazz Award 2003 für ihr Album „Blue Night & Nylons“.

Jocelyn B. Smith lebt seit 1984 in Berlin. Sie bezeichnet sich selbst als „urbanen Schamanen“, also als Jemanden, der nicht in der Natur meditieren muß, um Spiritualität zu finden. Sie hat einen sehr natürlichen Bezug zur Spiritualität.

„It is so natural that you don’t even have to think about it. Spirituality is your attitude, how you see your life. Spirituality is accepting and learning from the challenges, that we are inviting to our lives, here in the city, here on this planet. This is the schoolhouse of the soul.“

 In ihren zahlreichen Workshops  kann man erleben, wie Jocelyn ihre natürliche Spiritualität mit ihrer Musikalität als Quelle der Selbsterkenntnis und des Kraftschöpfens vermittelt. Dabei zeigt sie auch ihre bodenständige und natürliche Seite, die in einem Kontrast zu ihrer Bühnenpräsenz stehen mag. Von den Medien wurde Jocelyn oft als „Diva“ betitelt. Häufig haftet diesem Begriff eine negative Konnotation an. Wenn man allerdings an die starke und nahezu magische Bühnenpräsenz einer Leontyne Price oder Whitney Houston denkt, dann hat auch Jocelyn diese „divenhafte“ Bühnenpräsenz, die ihre Zuhörer in den Bann ziehen kann und völlig in der Musik versinken lässt. 



 

 

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 http://jocelynbsmith.com/

 

 

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